Josef Heyes: Unterschied zwischen den Versionen

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==Entlassung nach Kriegsende==
==Entlassung nach Kriegsende==
Nach dem [[Das KWIE nach Kriegsende|Kriegsende]] nahmen [[Anton Pomp|Anton Pomp]] und [[Franz Wever|Franz Wever]] einen [[Wevers umstrittene Personalpolitik|massiven Stellenabbau]] am KWIE vor.<ref>Flachowsky: Wagenburg, S. 691. </ref> Hintergrund war die akut schlechte Finanzlage des Instituts, die einerseits aus dem verhängten Arbeitsverbot resultierte und andererseits daraus, dass die Finanzierung durch den [[Verein Deutscher Eisenhüttenleute|Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)]] und die [[Stahlunternehmen in Düsseldorf|Stahlindustrie]] gekappt war. Die finanziellen Grundlagen des Instituts brachen also vollständig weg.<ref>Max-Planck-Institut für Eisenforschung: 10 Jahre Eisenforschung 1945-1955, Düsseldorf 1955, S. 8. </ref> Im Zuge dessen wurde auch Heyes zum 1. Januar 1946 gekündigt.
Nach dem [[Das KWIE nach Kriegsende|Kriegsende]] nahmen [[Anton Pomp|Anton Pomp]] und [[Franz Wever|Franz Wever]] einen [[Wevers umstrittene Personalpolitik|massiven Stellenabbau]] am KWIE vor.<ref>Flachowsky: Wagenburg, S. 691. </ref> Hintergrund war die akut schlechte Finanzlage des Instituts, die einerseits aus dem verhängten Arbeitsverbot resultierte und andererseits daraus, dass die Finanzierung durch den [[Verein Deutscher Eisenhüttenleute|Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)]] und die [[Stahlunternehmen in Düsseldorf|Stahlindustrie]] gekappt war. Die finanziellen Grundlagen des Instituts brachen also vollständig weg.<ref>Max-Planck-Institut für Eisenforschung: 10 Jahre Eisenforschung 1945-1955, Düsseldorf 1955, S. 8. </ref> Im Zuge dessen wurde auch Heyes zum 1. Januar 1946 gekündigt.
Der Personalabbau regte bei einigen Betroffenen massive Kritik, insbesondere bei [[Peter Bardenheuer|Peter Bardenheuer]], [[Mirtarbeiterkartei#Fritz_Bartsch|Fritz Bartsch]], [[Heinrich Lange|Heinrich Lange]] und bei Heyes selbst. Sie wandten sich mit Beschwerden an die [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und Max-Planck-Gesellschaft|KWG]]. Wever wurde für seine Personalpolitik und für seine Rolle im „Dritten Reich“ zum Teil scharf kritisiert.<ref>AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5-6, Verschiedene Schreiben. Siehe auch Flachowsky: Wagenburg, S. 689.</ref> Heyes wandte sich auch an das Arbeitsgericht Düsseldorf, um gegen seine Kündigung vorzugehen. Wever sei Mitglied der NSDAP gewesen und habe sich aktiv betätigt; gemäß den alliierten Gesetzen sei er zu entfernen.<ref>Siehe etwa AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben von Heyes an den Präsidenten der KWG Otto Hahn, 20.06.1946.</ref> Heyes berichtete, dass auch von höheren Funktionsträgern 1945 und 1946 die Entlassung Wevers gefordert wurde, unter anderem von Johannes Thyssen, dem Leiter der Hochschulabteilung des Oberpräsidiums der Nord-Rheinprovinz. Dieser sei bereit gewesen, das KWIE mit einem Teil der früheren Luftfahrtforschungsanstalt Gatow zusammenzuführen und diese als Außeninstitute der TH Aachen einzurichten. Bedingung war aber, dass die Spitze des Instituts politisch unbelastet sei. Wever habe erst seinen Rücktritt zugesagt, dieser sei dann nicht erfolgt, obwohl – so Heyes – die Entlassungswelle am KWIE auf diesem Wege hätte verhindert werden können.<ref>AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben des Präsidenten der KWG an Heyes, 20.06.1946, Schreiben von Heyes an den Präsidenten der KWG Otto Hahn, 11.06.1946, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 05.03.1946, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 10.05.1945. Vgl. auch Flachowsky: Wagenburg, S. 691. Dass die Pläne einer Überführung des KWIE in die Luftfahrtforschungsanstalt in der Tat bestanden hatten, jedoch von Wever verworfen wurden, bestätigen auch Wevers eigene Berichte. Siehe etwa VDEh, Ac 207, Band II, Bericht über den Wiederaufbau des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung seit Kriegsende, 28.01.1949. </ref>
Der Personalabbau regte bei einigen Betroffenen massive Kritik, insbesondere bei [[Peter Bardenheuer|Peter Bardenheuer]], [[Mitarbeiterkartei#Fritz_Bartsch|Fritz Bartsch]], [[Heinrich Lange|Heinrich Lange]] und bei Heyes selbst. Sie wandten sich mit Beschwerden an die [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und Max-Planck-Gesellschaft|KWG]]. Wever wurde für seine Personalpolitik und für seine Rolle im „Dritten Reich“ zum Teil scharf kritisiert.<ref>AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5-6, Verschiedene Schreiben. Siehe auch Flachowsky: Wagenburg, S. 689.</ref> Heyes wandte sich auch an das Arbeitsgericht Düsseldorf, um gegen seine Kündigung vorzugehen. Wever sei Mitglied der NSDAP gewesen und habe sich aktiv betätigt; gemäß den alliierten Gesetzen sei er zu entfernen.<ref>Siehe etwa AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben von Heyes an den Präsidenten der KWG Otto Hahn, 20.06.1946.</ref> Heyes berichtete, dass auch von höheren Funktionsträgern 1945 und 1946 die Entlassung Wevers gefordert wurde, unter anderem von Johannes Thyssen, dem Leiter der Hochschulabteilung des Oberpräsidiums der Nord-Rheinprovinz. Dieser sei bereit gewesen, das KWIE mit einem Teil der früheren Luftfahrtforschungsanstalt Gatow zusammenzuführen und diese als Außeninstitute der TH Aachen einzurichten. Bedingung war aber, dass die Spitze des Instituts politisch unbelastet sei. Wever habe erst seinen Rücktritt zugesagt, dieser sei dann nicht erfolgt, obwohl – so Heyes – die Entlassungswelle am KWIE auf diesem Wege hätte verhindert werden können.<ref>AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben des Präsidenten der KWG an Heyes, 20.06.1946, Schreiben von Heyes an den Präsidenten der KWG Otto Hahn, 11.06.1946, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 05.03.1946, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 10.05.1945. Vgl. auch Flachowsky: Wagenburg, S. 691. Dass die Pläne einer Überführung des KWIE in die Luftfahrtforschungsanstalt in der Tat bestanden hatten, jedoch von Wever verworfen wurden, bestätigen auch Wevers eigene Berichte. Siehe etwa VDEh, Ac 207, Band II, Bericht über den Wiederaufbau des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung seit Kriegsende, 28.01.1949. </ref>
Interessant ist seine Aussage, von den Kündigungen seien „in der Hauptsache diejenigen Wissenschaftler betroffen [...], die der NSDAP nicht angehört hatten, während fast alle früheren Mitglieder der Partei ungekündigt blieben.“ Grund mochte gewesen sein, dass Wever gerade die Nicht-Parteigenossen als Konkurrenz ansah. Bei einer „Säuberung“ hätte man nämlich mit den Unbelasteten die Fortführung der Arbeiten sicherstellen können. Nachdem diese nun von Wever aber entlassen worden waren, war das bestehende Personal entscheidend aufgewertet worden. So in etwa versuchte Heyes die Personalpolitik von Wever zu erklären.<ref>AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 10.05.1946. Heyes gab an, dass eine amerikanische Untersuchungskommission bereits dem stellvertretenden Institutsleiter Pomp in Aussicht gestellt habe, dass das Institut weiterarbeiten dürfe. „Dieser – selbst P.G – glaub[t]e nun, daß bei der politischen Überprüfung des Instituts er und die anderen Parteigenossen entlassen werden würden, wenn die Nicht-PGs – und die waren ungefähr die Hälfte der Wissenschaftler – dem Institut noch angehört hätten."</ref>  
Interessant ist seine Aussage, von den Kündigungen seien „in der Hauptsache diejenigen Wissenschaftler betroffen [...], die der NSDAP nicht angehört hatten, während fast alle früheren Mitglieder der Partei ungekündigt blieben.“ Grund mochte gewesen sein, dass Wever gerade die Nicht-Parteigenossen als Konkurrenz ansah. Bei einer „Säuberung“ hätte man nämlich mit den Unbelasteten die Fortführung der Arbeiten sicherstellen können. Nachdem diese nun von Wever aber entlassen worden waren, war das bestehende Personal entscheidend aufgewertet worden. So in etwa versuchte Heyes die Personalpolitik von Wever zu erklären.<ref>AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 10.05.1946. Heyes gab an, dass eine amerikanische Untersuchungskommission bereits dem stellvertretenden Institutsleiter Pomp in Aussicht gestellt habe, dass das Institut weiterarbeiten dürfe. „Dieser – selbst P.G – glaub[t]e nun, daß bei der politischen Überprüfung des Instituts er und die anderen Parteigenossen entlassen werden würden, wenn die Nicht-PGs – und die waren ungefähr die Hälfte der Wissenschaftler – dem Institut noch angehört hätten."</ref>  
Heyes fand 1946 eine Beschäftigung bei der [https://de.wikipedia.org/wiki/Henkel_(Unternehmen) Henkel & Cie. GmbH] in Düsseldorf.<ref>LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government,</ref>
Heyes fand 1946 eine Beschäftigung bei der [https://de.wikipedia.org/wiki/Henkel_(Unternehmen) Henkel & Cie. GmbH] in Düsseldorf.<ref>LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government,</ref>

Version vom 28. Mai 2020, 16:24 Uhr

Werdegang

Josef Heyes wurde am 17. Mai 1907 in Bad Neuenahr geboren. Nach dem Abitur am Realgymnasium in Ahrweiler 1926 begann er ein Physik-Studium an der Universität Bonn, das er 1930 mit der Promotion beendete. Im Anschluss war Heyes bis 1935 Assistent von Professor Heinrich Konen an der Universität Bonn.[1]

Tätigkeit für das KWIE

Am 16. Februar 1935 begann Heyes seine Tätigkeit für das KWIE als Assistent in der Chemischen Abteilung.[2] Später wechselte er in die Metallurgische Abteilung.[3]

Mitgliedschaft in NS-Organisationen

Seit 1936 gehörte Heyes der Deutschen Arbeitsfront (DAF) und dem NSBDT an. Er war ebenfalls seit 1936 Mitglied im Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen (NSRL) und im RLB.[4] In seinem Entnazifizierungsverfahren gab Heyes an: „Weil ich mich weigerte, der NSDAP beizutreten, konnte ich ein Angebot, mich an der Univ. Münster zu habilitieren, nicht annehmen.“[5]

„UK“-Stellung

Während des Zweiten Weltkriegs war Heyes zur Durchführung von kriegswichtigen Forschungen am KWIE vom Militärdienst „UK“ (unabkömmlich) gestellt.[6]

Entlassung nach Kriegsende

Nach dem Kriegsende nahmen Anton Pomp und Franz Wever einen massiven Stellenabbau am KWIE vor.[7] Hintergrund war die akut schlechte Finanzlage des Instituts, die einerseits aus dem verhängten Arbeitsverbot resultierte und andererseits daraus, dass die Finanzierung durch den Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh) und die Stahlindustrie gekappt war. Die finanziellen Grundlagen des Instituts brachen also vollständig weg.[8] Im Zuge dessen wurde auch Heyes zum 1. Januar 1946 gekündigt. Der Personalabbau regte bei einigen Betroffenen massive Kritik, insbesondere bei Peter Bardenheuer, Fritz Bartsch, Heinrich Lange und bei Heyes selbst. Sie wandten sich mit Beschwerden an die KWG. Wever wurde für seine Personalpolitik und für seine Rolle im „Dritten Reich“ zum Teil scharf kritisiert.[9] Heyes wandte sich auch an das Arbeitsgericht Düsseldorf, um gegen seine Kündigung vorzugehen. Wever sei Mitglied der NSDAP gewesen und habe sich aktiv betätigt; gemäß den alliierten Gesetzen sei er zu entfernen.[10] Heyes berichtete, dass auch von höheren Funktionsträgern 1945 und 1946 die Entlassung Wevers gefordert wurde, unter anderem von Johannes Thyssen, dem Leiter der Hochschulabteilung des Oberpräsidiums der Nord-Rheinprovinz. Dieser sei bereit gewesen, das KWIE mit einem Teil der früheren Luftfahrtforschungsanstalt Gatow zusammenzuführen und diese als Außeninstitute der TH Aachen einzurichten. Bedingung war aber, dass die Spitze des Instituts politisch unbelastet sei. Wever habe erst seinen Rücktritt zugesagt, dieser sei dann nicht erfolgt, obwohl – so Heyes – die Entlassungswelle am KWIE auf diesem Wege hätte verhindert werden können.[11] Interessant ist seine Aussage, von den Kündigungen seien „in der Hauptsache diejenigen Wissenschaftler betroffen [...], die der NSDAP nicht angehört hatten, während fast alle früheren Mitglieder der Partei ungekündigt blieben.“ Grund mochte gewesen sein, dass Wever gerade die Nicht-Parteigenossen als Konkurrenz ansah. Bei einer „Säuberung“ hätte man nämlich mit den Unbelasteten die Fortführung der Arbeiten sicherstellen können. Nachdem diese nun von Wever aber entlassen worden waren, war das bestehende Personal entscheidend aufgewertet worden. So in etwa versuchte Heyes die Personalpolitik von Wever zu erklären.[12] Heyes fand 1946 eine Beschäftigung bei der Henkel & Cie. GmbH in Düsseldorf.[13]

Entnazifizierung

Heyes wurde schließlich im Juli 1947 vom Entnazifizierungsausschuss in Düsseldorf in die Kategorie V als „Entlasteter“ eingestuft. Es bestanden keine Bedenken für eine Weiterbeschäftigung bei Henkel.[14]

Einzelnachweise

  1. LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government, 04.10.1946.
  2. MPIE, 8-2-01-4, Bericht über das Geschäftsjahr 1935.
  3. BArch (Berlin), R 26-III/342, Gliederung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung (Stand vom 31.12.1944).
  4. LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government, 04.10.1946.
  5. LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government, 04.10.1946.
  6. LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government, 04.10.1946.
  7. Flachowsky: Wagenburg, S. 691.
  8. Max-Planck-Institut für Eisenforschung: 10 Jahre Eisenforschung 1945-1955, Düsseldorf 1955, S. 8.
  9. AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5-6, Verschiedene Schreiben. Siehe auch Flachowsky: Wagenburg, S. 689.
  10. Siehe etwa AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben von Heyes an den Präsidenten der KWG Otto Hahn, 20.06.1946.
  11. AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben des Präsidenten der KWG an Heyes, 20.06.1946, Schreiben von Heyes an den Präsidenten der KWG Otto Hahn, 11.06.1946, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 05.03.1946, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 10.05.1945. Vgl. auch Flachowsky: Wagenburg, S. 691. Dass die Pläne einer Überführung des KWIE in die Luftfahrtforschungsanstalt in der Tat bestanden hatten, jedoch von Wever verworfen wurden, bestätigen auch Wevers eigene Berichte. Siehe etwa VDEh, Ac 207, Band II, Bericht über den Wiederaufbau des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung seit Kriegsende, 28.01.1949.
  12. AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/5, Schreiben von Heyes an das Arbeitsgericht, 10.05.1946. Heyes gab an, dass eine amerikanische Untersuchungskommission bereits dem stellvertretenden Institutsleiter Pomp in Aussicht gestellt habe, dass das Institut weiterarbeiten dürfe. „Dieser – selbst P.G – glaub[t]e nun, daß bei der politischen Überprüfung des Instituts er und die anderen Parteigenossen entlassen werden würden, wenn die Nicht-PGs – und die waren ungefähr die Hälfte der Wissenschaftler – dem Institut noch angehört hätten."
  13. LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Fragebogen des Military Government,
  14. LAV NRW, NW 1002-I-26761, Entnazifizierungsakte Josef Heyes, Case Summary, 14.07.1947; Fragebogen