Heinrich Moshage: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit 16 Jahren verließ Moshage das Gymnasium und absolvierte zwischen 1912 und 1916 eine künstlerische Ausbildung. Zwischen 1917 und 1918 leistete er Wehrdienst im Ersten Weltkrieg. Seine einjährige Gesellenzeit verbrachte er daraufhin in unterschiedlichen Bildhauerwerkstätten in Osnabrück und Münster.
 
Mit 16 Jahren verließ Moshage das Gymnasium und absolvierte zwischen 1912 und 1916 eine künstlerische Ausbildung. Zwischen 1917 und 1918 leistete er Wehrdienst im Ersten Weltkrieg. Seine einjährige Gesellenzeit verbrachte er daraufhin in unterschiedlichen Bildhauerwerkstätten in Osnabrück und Münster.
  
Von 1919 bis 1926 setzte Moshage seine Ausbildung zum Medailleur und Holzschnitzer fort und studierte in München. Zu seinen künstlerischen Schwerpunkten zählten insbesondere Darstellungen der Heiligen Barbara.<ref>Vgl. E. Pasche, Die Heilige Barbara bewacht Anna, die Mutter des Aachener Reviers, in: Der Anschnitt, 66 (2014), S. 230–237, hier S. 232.</ref>
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Von 1919 bis 1926 setzte Moshage seine Ausbildung zum Medailleur und Holzschnitzer fort und studierte in München. Zu seinen künstlerischen Schwerpunkten zählten insbesondere Darstellungen der Heiligen Barbara.<ref>Vgl. Pasche: Die Heilige Barbara bewacht Anna, die Mutter des Aachener Reviers, in: Der Anschnitt, 66 (2014), S. 230–237, hier S. 232.</ref>
  
 
1927 machte sich der Künstler selbstständig und bereiste Belgien, Frankreich, Italien und Österreich, bis er sich 1932 in der Düsseldorfer Mintropstraße 15 niederließ. Hier arbeitete Moshage fortan als freischaffender Künstler und entwarf die [[Die Plastik der heiligen Barbara|Barbara-Plastik]], die den [[Der Neubau des KWIE|Neubau des KWIE]] im Jahr 1935 zierte.<ref>Vgl. Mitteilungen des KWIE, 18 (1935), S. 267 f.</ref>
 
1927 machte sich der Künstler selbstständig und bereiste Belgien, Frankreich, Italien und Österreich, bis er sich 1932 in der Düsseldorfer Mintropstraße 15 niederließ. Hier arbeitete Moshage fortan als freischaffender Künstler und entwarf die [[Die Plastik der heiligen Barbara|Barbara-Plastik]], die den [[Der Neubau des KWIE|Neubau des KWIE]] im Jahr 1935 zierte.<ref>Vgl. Mitteilungen des KWIE, 18 (1935), S. 267 f.</ref>

Version vom 19. Januar 2021, 13:33 Uhr

Heinrich Moshage (Selbstbildnis) um 1935.

Der Künstler

Heinrich Moshage wurde am 12. November 1896 in Osnabrück geboren. Ab 1902 besuchte er die Volksschule in Osnabück. Nach eigener Aussage war Moshage kein guter Schüler, konnte jedoch „manche Fehlleistungen durch seine zeichnerische Begabung kompensieren“, weswegen er durch seinen Zeichenlehrer die entsprechende Unterstützung erhielt.

Mit 16 Jahren verließ Moshage das Gymnasium und absolvierte zwischen 1912 und 1916 eine künstlerische Ausbildung. Zwischen 1917 und 1918 leistete er Wehrdienst im Ersten Weltkrieg. Seine einjährige Gesellenzeit verbrachte er daraufhin in unterschiedlichen Bildhauerwerkstätten in Osnabrück und Münster.

Von 1919 bis 1926 setzte Moshage seine Ausbildung zum Medailleur und Holzschnitzer fort und studierte in München. Zu seinen künstlerischen Schwerpunkten zählten insbesondere Darstellungen der Heiligen Barbara.[1]

1927 machte sich der Künstler selbstständig und bereiste Belgien, Frankreich, Italien und Österreich, bis er sich 1932 in der Düsseldorfer Mintropstraße 15 niederließ. Hier arbeitete Moshage fortan als freischaffender Künstler und entwarf die Barbara-Plastik, die den Neubau des KWIE im Jahr 1935 zierte.[2]

Heinrich Moshage starb am 10. März 1968 im Alter von 71 Jahren in Düsseldorf.

Einzelnachweise

zum ausführlichen Quellen- und Literaturverzeichnis

  1. Vgl. Pasche: Die Heilige Barbara bewacht Anna, die Mutter des Aachener Reviers, in: Der Anschnitt, 66 (2014), S. 230–237, hier S. 232.
  2. Vgl. Mitteilungen des KWIE, 18 (1935), S. 267 f.