<br />
<b>Deprecated</b>:  Premature access to service container [Called from EmbedVideoHooks::onExtension in /var/www/clients/client1022/web154/web/extensions/EmbedVideo/EmbedVideo.hooks.php at line 77] in <b>/var/www/clients/client1022/web154/web/includes/debug/MWDebug.php</b> on line <b>381</b><br />
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<b>Deprecated</b>:  Premature access to service 'HookContainer' [Called from MediaWiki\MediaWikiServices::getInstance in /var/www/clients/client1022/web154/web/includes/MediaWikiServices.php at line 289] in <b>/var/www/clients/client1022/web154/web/includes/debug/MWDebug.php</b> on line <b>381</b><br />
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<b>Deprecated</b>:  Premature access to service 'ObjectFactory' [Called from Wikimedia\Services\ServiceContainer::{closure} in /var/www/clients/client1022/web154/web/includes/ServiceWiring.php at line 721] in <b>/var/www/clients/client1022/web154/web/includes/debug/MWDebug.php</b> on line <b>381</b><br />
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<b>Deprecated</b>:  Premature access to service 'ConfigFactory' [Called from EmbedVideoHooks::onExtension in /var/www/clients/client1022/web154/web/extensions/EmbedVideo/EmbedVideo.hooks.php at line 77] in <b>/var/www/clients/client1022/web154/web/includes/debug/MWDebug.php</b> on line <b>381</b><br />
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<b>Deprecated</b>:  Premature access to service 'BootstrapConfig' [Called from Wikimedia\Services\ServiceContainer::{closure} in /var/www/clients/client1022/web154/web/includes/ServiceWiring.php at line 414] in <b>/var/www/clients/client1022/web154/web/includes/debug/MWDebug.php</b> on line <b>381</b><br />
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	<title>Stellenabbau und Entlassungen nach Kriegsende - Versionsgeschichte</title>
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		<title>unknown user: /* Die Positionierung von Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) und dem Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh) */</title>
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		<updated>2021-01-18T12:23:03Z</updated>

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Gerade die Entlassung der leitenden Persönlichkeiten hätte man wohl am besten nach Rücksprache mit dem Rest des Kuratoriums oder zum mindesten mit Ihnen vornehmen müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. Siehe auch: Flachowsky: Wagenburg, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Telschow merkte weiter an: „So sehr ich Herrn Wever als charaktervollen Menschen schätze, so empfinde ich doch eine gewisse Sturheit und Härte, die er im persönlichen Verkehr auch mit seinen Untergebenen zeigt, als etwas schwierig, und ich stimmte Ihnen deshalb hundertprozentig zu, als Sie neulich bei unserer Besprechung zu ihm sagten: ‚Ein Institut ist kein Kasernenhof.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. &amp;lt;/ref&amp;gt; Petersen antwortete darauf „Auch ich bin nicht sicher, ob Herr Wever in der Menschenbehandlung immer eine glückliche Hand gehabt hat. […] Die Kunst der Menschenführung und Menschenbehandlung ist eine natürliche Gabe, die dem einen mehr, dem anderen weniger zur Verfügung steht.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Petersen an Telschow, 08.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich war die Stellung Wevers zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht gesichert, so berichtete Telschow: „Ich hatte gestern eine Besprechung mit dem Oberst Blount vom Britischen Hauptquartier. Wir sprachen auch über Wever, und ich hatte den Eindruck, daß seine Stellung doch als sehr gefährdet angesehen werden muss.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wever war in der KWG-Generalverwaltung und im VDEh nicht unumstritten. [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Telschow Ernst Telschow] und [[Otto Petersen|Otto Petersen]] äußerten deutliche Vorbehalte gegenüber dem Führungsstil und der Person Wevers. Telschow betrachtete die Entlassungen, die ohne Rücksprache mit der KWG erfolgt waren, kritisch. So schrieb er an Petersen: „Von Herrn Professor Bardenheuer erhielt die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft einen Brief, den ich Ihnen in Abschrift anbei übermittele. Ich muß Ihnen ganz offen gestehen, daß die starken Entlassungen im Institut für Eisenforschung bei mir eine gewisse Sorge hervorgerufen haben. Gerade die Entlassung der leitenden Persönlichkeiten hätte man wohl am besten nach Rücksprache mit dem Rest des Kuratoriums oder zum mindesten mit Ihnen vornehmen müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. Siehe auch: Flachowsky: Wagenburg, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Telschow merkte weiter an: „So sehr ich Herrn Wever als charaktervollen Menschen schätze, so empfinde ich doch eine gewisse Sturheit und Härte, die er im persönlichen Verkehr auch mit seinen Untergebenen zeigt, als etwas schwierig, und ich stimmte Ihnen deshalb hundertprozentig zu, als Sie neulich bei unserer Besprechung zu ihm sagten: ‚Ein Institut ist kein Kasernenhof.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. 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		<title>unknown user: /* Bewertung der Vorwürfe gegen Wever */</title>
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Im März 1946 berichtete Wever etwa dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts (KWI) für Metallforschung, Werner Köster, von seiner Kriegsgefangenschaft: „Wie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sie &lt;/del&gt;wissen werden, war ich von April bis September in amerikanischer und englischer Kriegsgefangenschaft, sodaß ich nachfühlen kann, wie Ihnen jetzt zumute sein wird. Neben dem Verlust der Freiheit und der völligen Ungewißheit über die Zukunft war wohl das stärkste Erlebnis meiner Gefangenschaft der völlige moralische Zusammenbruch eines großen Teiles meiner Mitgefangenen, ein Zusammenbruch übrigens, der sich wohl nur der äußeren Form nach von dem der Masse unseres Volkes unterscheidet, den wir jetzt um uns herum erleben.“ Mit der Umschreibung „moralischer Zusammenbruch“ meinte Wever die Abkehr bzw. Distanzierung der Kriegsgefangenen und der Deutschen vom Nationalsozialismus. Er fuhr fort: „Mehr als auf irgendwelche wissenschaftliche Leistung, daß diese angestrebt werden muß, ist selbstverständlich, wird es darauf ankommen, aus diesem schrecklichen Zusammenbruch soviel als möglich von dem Deutschland unserer Herzen für unsere Kinder zu retten.“&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Al 266, Band II, Schreiben von Wever an Köster, 06.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei seiner langjährigen Mitarbeiter, [[Gerhard Trömel|Gerhard Trömel]] und [[Hermann Möller]], die selbst keine NSDAP-Mitglieder gewesen waren, beschrieben Wever im Rahmen des ab 1946 in Düsseldorf durchgeführten Entnazifizierungsverfahrens als Mitglied aus ideeller Überzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW, NW 1002-I-23403, Entnazifizierungsakte Franz Wever, Schreiben von Trömel und Möller an Wever, 18.12.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bericht sollte den KWIE-Institutsleiter generell positiv darstellen, zeichnete ihn jedoch gleichsam nebenbei als überzeugtes NSDAP-Mitglied.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Vieles spricht dafür, dass die Kritik an Wever berechtigt war und er in der Tat als politisch belastet einzustufen war. Die überlieferten Quellen lassen recht eindeutig den Schluss zu, dass es sich bei ihm um einen überzeugten Nationalsozialisten gehandelt hat, wenn auch nicht unbedingt um einen politischen Aktivisten. Hierfür sprechen nicht nur die Bewertungen von Militär und SD und die dargestellte Kritik an seiner Person aus der Nachkriegszeit, sondern auch Stellungnahmen Wevers. Im März 1946 berichtete Wever etwa dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts (KWI) für Metallforschung, Werner Köster, von seiner Kriegsgefangenschaft: „Wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sie &lt;/ins&gt;wissen werden, war ich von April bis September in amerikanischer und englischer Kriegsgefangenschaft, sodaß ich nachfühlen kann, wie Ihnen jetzt zumute sein wird. Neben dem Verlust der Freiheit und der völligen Ungewißheit über die Zukunft war wohl das stärkste Erlebnis meiner Gefangenschaft der völlige moralische Zusammenbruch eines großen Teiles meiner Mitgefangenen, ein Zusammenbruch übrigens, der sich wohl nur der äußeren Form nach von dem der Masse unseres Volkes unterscheidet, den wir jetzt um uns herum erleben.“ Mit der Umschreibung „moralischer Zusammenbruch“ meinte Wever die Abkehr bzw. Distanzierung der Kriegsgefangenen und der Deutschen vom Nationalsozialismus. Er fuhr fort: „Mehr als auf irgendwelche wissenschaftliche Leistung, daß diese angestrebt werden muß, ist selbstverständlich, wird es darauf ankommen, aus diesem schrecklichen Zusammenbruch soviel als möglich von dem Deutschland unserer Herzen für unsere Kinder zu retten.“&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Al 266, Band II, Schreiben von Wever an Köster, 06.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei seiner langjährigen Mitarbeiter, [[Gerhard Trömel|Gerhard Trömel]] und [[Hermann Möller]], die selbst keine NSDAP-Mitglieder gewesen waren, beschrieben Wever im Rahmen des ab 1946 in Düsseldorf durchgeführten Entnazifizierungsverfahrens als Mitglied aus ideeller Überzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW, NW 1002-I-23403, Entnazifizierungsakte Franz Wever, Schreiben von Trömel und Möller an Wever, 18.12.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bericht sollte den KWIE-Institutsleiter generell positiv darstellen, zeichnete ihn jedoch gleichsam nebenbei als überzeugtes NSDAP-Mitglied.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>unknown user: /* Bewertung der Vorwürfe gegen Wever */</title>
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Im März 1946 berichtete Wever etwa dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts (KWI) für Metallforschung Werner Köster von seiner Kriegsgefangenschaft: „Wie sie wissen werden, war ich von April bis September in amerikanischer und englischer Kriegsgefangenschaft, sodaß ich nachfühlen kann, wie Ihnen jetzt zumute sein wird. Neben dem Verlust der Freiheit und der völligen Ungewißheit über die Zukunft war wohl das stärkste Erlebnis meiner Gefangenschaft der völlige moralische Zusammenbruch eines großen Teiles meiner Mitgefangenen, ein Zusammenbruch übrigens, der sich wohl nur der äußeren Form nach von dem der Masse unseres Volkes unterscheidet, den wir jetzt um uns herum erleben.“ Mit der Umschreibung „moralischer Zusammenbruch“ meinte Wever die Abkehr bzw. Distanzierung der Kriegsgefangenen und der Deutschen vom Nationalsozialismus. Er fuhr fort: „Mehr als auf irgendwelche wissenschaftliche Leistung, daß diese angestrebt werden muß, ist selbstverständlich, wird es darauf ankommen, aus diesem schrecklichen Zusammenbruch soviel als möglich von dem Deutschland unserer Herzen für unsere Kinder zu retten.“&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Al 266, Band II, Schreiben von Wever an Köster, 06.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei seiner langjährigen Mitarbeiter, [[Gerhard Trömel|Gerhard Trömel]] und [[Hermann Möller]], die selbst keine NSDAP-Mitglieder gewesen waren, beschrieben Wever im Rahmen des ab 1946 in Düsseldorf durchgeführten Entnazifizierungsverfahrens als Mitglied aus ideeller Überzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW, NW 1002-I-23403, Entnazifizierungsakte Franz Wever, Schreiben von Trömel und Möller an Wever, 18.12.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bericht sollte den KWIE-Institutsleiter generell positiv darstellen, zeichnete ihn jedoch gleichsam nebenbei als überzeugtes NSDAP-Mitglied.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Vieles spricht dafür, dass die Kritik an Wever berechtigt war und er in der Tat als politisch belastet einzustufen war. 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Im März 1946 berichtete Wever etwa dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts (KWI) für Metallforschung Werner Köster von seiner Kriegsgefangenschaft: „Wie sie wissen werden, war ich von April bis September in amerikanischer und englischer Kriegsgefangenschaft, sodaß ich nachfühlen kann, wie Ihnen jetzt zumute sein wird. Neben dem Verlust der Freiheit und der völligen Ungewißheit über die Zukunft war wohl das stärkste Erlebnis meiner Gefangenschaft der völlige moralische Zusammenbruch eines großen Teiles meiner Mitgefangenen, ein Zusammenbruch übrigens, der sich wohl nur der äußeren Form nach von dem der Masse unseres Volkes unterscheidet, den wir jetzt um uns herum erleben.“ Mit der Umschreibung „moralischer Zusammenbruch“ meinte Wever die Abkehr bzw. Distanzierung der Kriegsgefangenen und der Deutschen vom Nationalsozialismus. Er fuhr fort: „Mehr als auf irgendwelche wissenschaftliche Leistung, daß diese angestrebt werden muß, ist selbstverständlich, wird es darauf ankommen, aus diesem schrecklichen Zusammenbruch soviel als möglich von dem Deutschland unserer Herzen für unsere Kinder zu retten.“&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Al 266, Band II, Schreiben von Wever an Köster, 06.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei seiner langjährigen Mitarbeiter, [[Gerhard Trömel|Gerhard Trömel]] und [[Hermann Möller]], die selbst keine NSDAP-Mitglieder gewesen waren, beschrieben Wever im Rahmen des ab 1946 in Düsseldorf durchgeführten Entnazifizierungsverfahrens als Mitglied aus ideeller Überzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW, NW 1002-I-23403, Entnazifizierungsakte Franz Wever, Schreiben von Trömel und Möller an Wever, 18.12.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bericht sollte den KWIE-Institutsleiter generell positiv darstellen, zeichnete ihn jedoch gleichsam nebenbei als überzeugtes NSDAP-Mitglied.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Vieles spricht dafür, dass die Kritik an Wever berechtigt war und er in der Tat als politisch belastet einzustufen war. Die überlieferten Quellen lassen recht eindeutig den Schluss zu, dass es sich bei ihm um einen überzeugten Nationalsozialisten gehandelt hat, wenn auch nicht unbedingt um einen politischen Aktivisten. Hierfür sprechen nicht nur die Bewertungen von Militär und SD und die dargestellte Kritik an seiner Person aus der Nachkriegszeit, sondern auch Stellungnahmen Wevers. Im März 1946 berichtete Wever etwa dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts (KWI) für Metallforschung Werner Köster von seiner Kriegsgefangenschaft: „Wie sie wissen werden, war ich von April bis September in amerikanischer und englischer Kriegsgefangenschaft, sodaß ich nachfühlen kann, wie Ihnen jetzt zumute sein wird. Neben dem Verlust der Freiheit und der völligen Ungewißheit über die Zukunft war wohl das stärkste Erlebnis meiner Gefangenschaft der völlige moralische Zusammenbruch eines großen Teiles meiner Mitgefangenen, ein Zusammenbruch übrigens, der sich wohl nur der äußeren Form nach von dem der Masse unseres Volkes unterscheidet, den wir jetzt um uns herum erleben.“ Mit der Umschreibung „moralischer Zusammenbruch“ meinte Wever die Abkehr bzw. Distanzierung der Kriegsgefangenen und der Deutschen vom Nationalsozialismus. Er fuhr fort: „Mehr als auf irgendwelche wissenschaftliche Leistung, daß diese angestrebt werden muß, ist selbstverständlich, wird es darauf ankommen, aus diesem schrecklichen Zusammenbruch soviel als möglich von dem Deutschland unserer Herzen für unsere Kinder zu retten.“&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Al 266, Band II, Schreiben von Wever an Köster, 06.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei seiner langjährigen Mitarbeiter, [[Gerhard Trömel|Gerhard Trömel]] und [[Hermann Möller]], die selbst keine NSDAP-Mitglieder gewesen waren, beschrieben Wever im Rahmen des ab 1946 in Düsseldorf durchgeführten Entnazifizierungsverfahrens als Mitglied aus ideeller Überzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW, NW 1002-I-23403, Entnazifizierungsakte Franz Wever, Schreiben von Trömel und Möller an Wever, 18.12.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bericht sollte den KWIE-Institutsleiter generell positiv darstellen, zeichnete ihn jedoch gleichsam nebenbei als überzeugtes NSDAP-Mitglied.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>unknown user: /* Vorwürfe von Heinrich Lange gegenüber Franz Wever */</title>
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		<author><name>unknown user</name></author>
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		<title>unknown user am 25. Oktober 2020 um 17:58 Uhr</title>
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		<author><name>unknown user</name></author>
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		<title>unknown user: /* Die Positionierung von Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) und dem Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh) */</title>
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		<updated>2020-06-05T15:29:50Z</updated>

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Gerade die Entlassung der leitenden Persönlichkeiten hätte man wohl am besten nach Rücksprache mit dem Rest des Kuratoriums oder zum mindesten mit Ihnen vornehmen müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. Siehe auch: Flachowsky: Wagenburg, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Telschow merkte weiter an: „So sehr ich Herrn Wever als charaktervollen Menschen schätze, so empfinde ich doch eine gewisse Sturheit und Härte, die er im persönlichen Verkehr auch mit seinen Untergebenen zeigt, als etwas schwierig, und ich stimmte Ihnen deshalb hundertprozentig zu, als Sie neulich bei unserer Besprechung zu ihm sagten: ‚Ein Institut ist kein Kasernenhof.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. &amp;lt;/ref&amp;gt; Petersen antwortete darauf „Auch ich bin nicht sicher, ob Herr Wever in der Menschenbehandlung immer eine glückliche Hand gehabt hat. […] Die Kunst der Menschenführung und Menschenbehandlung ist eine natürliche Gabe, die dem einen mehr, dem anderen weniger zur Verfügung steht.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Petersen an Telschow, 08.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich war die Stellung Wevers zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht gesichert, so berichtete Telschow: „Ich hatte gestern eine Besprechung mit dem Oberst Blount vom Britischen Hauptquartier. Wir sprachen auch über Wever, und ich hatte den Eindruck, daß seine Stellung doch als sehr gefährdet angesehen werden muss.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wever war in der KWG-Generalverwaltung und im VDEh nicht unumstritten. [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Telschow Ernst Telschow] und [[Otto Petersen|Otto Petersen]] äußerten deutliche Vorbehalte gegenüber dem Führungsstil und der Person Wevers. Telschow betrachtete die Entlassungen, die ohne Rücksprache mit der KWG erfolgt waren, kritisch. So schrieb er an Petersen: „Von Herrn Professor Bardenheuer erhielt die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft einen Brief, den ich Ihnen in Abschrift anbei übermittele. Ich muß Ihnen ganz offen gestehen, daß die starken Entlassungen im Institut für Eisenforschung bei mir eine gewisse Sorge hervorgerufen haben. Gerade die Entlassung der leitenden Persönlichkeiten hätte man wohl am besten nach Rücksprache mit dem Rest des Kuratoriums oder zum mindesten mit Ihnen vornehmen müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. Siehe auch: Flachowsky: Wagenburg, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Telschow merkte weiter an: „So sehr ich Herrn Wever als charaktervollen Menschen schätze, so empfinde ich doch eine gewisse Sturheit und Härte, die er im persönlichen Verkehr auch mit seinen Untergebenen zeigt, als etwas schwierig, und ich stimmte Ihnen deshalb hundertprozentig zu, als Sie neulich bei unserer Besprechung zu ihm sagten: ‚Ein Institut ist kein Kasernenhof.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. &amp;lt;/ref&amp;gt; Petersen antwortete darauf „Auch ich bin nicht sicher, ob Herr Wever in der Menschenbehandlung immer eine glückliche Hand gehabt hat. […] Die Kunst der Menschenführung und Menschenbehandlung ist eine natürliche Gabe, die dem einen mehr, dem anderen weniger zur Verfügung steht.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Petersen an Telschow, 08.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich war die Stellung Wevers zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht gesichert, so berichtete Telschow: „Ich hatte gestern eine Besprechung mit dem Oberst Blount vom Britischen Hauptquartier. Wir sprachen auch über Wever, und ich hatte den Eindruck, daß seine Stellung doch als sehr gefährdet angesehen werden muss.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<updated>2020-06-05T15:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Positionierung von Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) und dem Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Siehe auch: Flachowsky: Wagenburg, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Telschow merkte weiter an: „So sehr ich Herrn Wever als charaktervollen Menschen schätze, so empfinde ich doch eine gewisse Sturheit und Härte, die er im persönlichen Verkehr auch mit seinen Untergebenen zeigt, als etwas schwierig, und ich stimmte Ihnen deshalb hundertprozentig zu, als Sie neulich bei unserer Besprechung zu ihm sagten: ‚Ein Institut ist kein Kasernenhof.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. &amp;lt;/ref&amp;gt; Petersen antwortete darauf „Auch ich bin nicht sicher, ob Herr Wever in der Menschenbehandlung immer eine glückliche Hand gehabt hat. […] Die Kunst der Menschenführung und Menschenbehandlung ist eine natürliche Gabe, die dem einen mehr, dem anderen weniger zur Verfügung steht.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Petersen an Telschow, 08.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich war die Stellung Wevers zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht gesichert, so berichtete Telschow: „Ich hatte gestern eine Besprechung mit dem Oberst Blount vom Britischen Hauptquartier. Wir sprachen auch über Wever, und ich hatte den Eindruck, daß seine Stellung doch als sehr gefährdet angesehen werden muss.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wever war in der KWG-Generalverwaltung und im VDEh nicht unumstritten. [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Telschow Ernst Telschow] und [[Otto Petersen|Otto Petersen]] äußerten deutliche Vorbehalte gegenüber dem Führungsstil und der Person Wevers. &lt;/ins&gt;Telschow betrachtete die Entlassungen, die ohne Rücksprache mit der KWG erfolgt waren, kritisch. So schrieb er an Petersen: „Von Herrn Professor Bardenheuer erhielt die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft einen Brief, den ich Ihnen in Abschrift anbei übermittele. Ich muß Ihnen ganz offen gestehen, daß die starken Entlassungen im Institut für Eisenforschung bei mir eine gewisse Sorge hervorgerufen haben. Gerade die Entlassung der leitenden Persönlichkeiten hätte man wohl am besten nach Rücksprache mit dem Rest des Kuratoriums oder zum mindesten mit Ihnen vornehmen müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. Siehe auch: Flachowsky: Wagenburg, S. 691.&amp;lt;/ref&amp;gt; Telschow merkte weiter an: „So sehr ich Herrn Wever als charaktervollen Menschen schätze, so empfinde ich doch eine gewisse Sturheit und Härte, die er im persönlichen Verkehr auch mit seinen Untergebenen zeigt, als etwas schwierig, und ich stimmte Ihnen deshalb hundertprozentig zu, als Sie neulich bei unserer Besprechung zu ihm sagten: ‚Ein Institut ist kein Kasernenhof.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946. &amp;lt;/ref&amp;gt; Petersen antwortete darauf „Auch ich bin nicht sicher, ob Herr Wever in der Menschenbehandlung immer eine glückliche Hand gehabt hat. […] Die Kunst der Menschenführung und Menschenbehandlung ist eine natürliche Gabe, die dem einen mehr, dem anderen weniger zur Verfügung steht.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Petersen an Telschow, 08.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich war die Stellung Wevers zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht gesichert, so berichtete Telschow: „Ich hatte gestern eine Besprechung mit dem Oberst Blount vom Britischen Hauptquartier. Wir sprachen auch über Wever, und ich hatte den Eindruck, daß seine Stellung doch als sehr gefährdet angesehen werden muss.“&amp;lt;ref&amp;gt;AMPG, Abt. II, Rep. 66, Nr. 989/6, Schreiben von Telschow an Petersen, 02.03.1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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