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	<title>Pläne zur Institutserweiterung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>unknown user: /* Die Erweiterungspläne von 1938 */</title>
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		<title>unknown user: /* Die Erweiterungspläne von 1938 */</title>
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		<author><name>unknown user</name></author>
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		<title>unknown user am 5. Juni 2020 um 12:58 Uhr</title>
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		<title>unknown user am 2. Juni 2020 um 17:13 Uhr</title>
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		<author><name>unknown user</name></author>
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		<id>https://mpie-ns.nkwiki.de/index.php?title=Pl%C3%A4ne_zur_Institutserweiterung&amp;diff=2045&amp;oldid=prev</id>
		<title>unknown user: Die Seite wurde neu angelegt: „Datei:Versuchswalzwerk 2.jpg|thumb|1941 wurde das Institut um einen provisorischen Holzschuppen für das zunächst im Freien aufgebaute Warschauer Versuchswa…“</title>
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		<updated>2020-06-02T12:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Datei:Versuchswalzwerk 2.jpg|thumb|1941 wurde das Institut um einen provisorischen Holzschuppen für das zunächst im Freien aufgebaute Warschauer Versuchswa…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Versuchswalzwerk 2.jpg|thumb|1941 wurde das Institut um einen provisorischen Holzschuppen für das zunächst im Freien aufgebaute Warschauer Versuchswalzwerk erweitert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1937, also nur zwei Jahre nach der Einweihung des [[Der Bau des neuen Institutsgebäudes als propagandistische Inszenierung|Neubaus]] und noch vor Kriegsbeginn im September 1939, kamen Forderungen nach der Erweiterung des Instituts auf. Das [[Das Kuratorium des KWIE|Kuratorium]] des KWIE stimmte für den Ausbau des Hallengebäudes und beauftragte [[Die Direktoren des KWIE im Nationalsozialismus|Direktor]] [[Friedrich Körber|Körber]] damit, Entwürfe und Kostenvoranschläge auszuarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;MPIE, 8-2-01-5, Bericht über das Geschäftsjahr 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erweiterungspläne von 1938==&lt;br /&gt;
Auf der Vorstandssitzung des [[Verein Deutscher Eisenhüttenleute|Vereins Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)]] am 23. März 1938 berichtete [[Albert Vögler|Albert Vögler]] als Kuratoriumsvorsitzender des KWIE dann über die Erweiterungspläne. Diese ergäben sich aus den Einschränkungen, „die man sich bei der Planung des Neubaues bezüglich des Umfanges der Arbeitshallen auferlegen mußte“. Dem standen nun die „Entwicklung der jüngsten Zeit“ und die „daraus erwachsenen Anforderungen“ entgegen.&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Aa 40, Band V, Niederschrift über die Sitzung des Vorstandes, 23.03.1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit bezog er sich auf die immer weiter wachsende [[Übersicht: Autarkie- und Rüstungsforschung|Forschungstätigkeit des Instituts]] im [[Die Erzabteilung|Erzbereich]] im Kontext des [[Der Vierjahresplan und das KWIE|Vierjahresplans]]. Er konnte den VDEh-Vorstand überzeugen, den Erweiterungsplänen zuzustimmen. Die Erweiterung sollte aus der laufenden Umlage der Mitgliedswerke und teilweise durch den Sonderfond A des KWIE, der durch eine Zuschusszahlung der Stadt Düsseldorf entstanden war, finanziert werden.&lt;br /&gt;
Geplant war neben der Erweiterung des Hallenbaus ein Neubau für die Erzabteilung. Hierbei handelte es sich seit [[Die Gründung des KWIE|Gründung des Instituts]] um eine der wichtigsten Abteilungen des KWIE. Sie war bei der Errichtung des neuen KWIE-Institutsgebäudes bereits um 47 Prozent vergrößert worden. Die Erzabteilung wurde im Neubauum 47 % vergrößert. Alle anderen Abteilungen wurden in größerem Maße erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;MPIE 8-2-01-3, II. Zusammenstellung der Raumverhältnisse des K.W.I.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Sitzung des Bauausschusses für den Erweiterungsbau am 19. April 1939 hob Direktor Körber „die geplante Ausdehnung des Arbeitsprogramms der Abteilung auf das Studium chemischer Aufbereitungsverfahren hervor, die besonders für die Gewinnung wertvoller Begleitelemente in den Erzen Beachtung verdiene“.&amp;lt;ref&amp;gt;MPIE, 9-3-01, Niederschrift über die Sitzung des Bauausschusses für den Erweiterungsbau des KWIE, 19.04.1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden für die Hallenerweiterung, den Neubau für die Erzabteilung und die Beschaffung von Einrichtungen und Maschinen Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Reichsmark veranschlagt.&amp;lt;ref&amp;gt;MPIE, 9-3-01, Niederschrift über die Sitzung des Bauausschusses für den Erweiterungsbau des KWIE, 19.04.1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zurückstellung der Erweiterungspläne nach Kriegsausbruch==&lt;br /&gt;
Bald nach Kriegsbeginn im September 1939 verhängte [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Todt Fritz Todt], der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft im Vierjahresplan (GBB) allerdings einen Baustopp.&amp;lt;ref&amp;gt;VDEh, Aa 40, Band V, Niederschrift über die Sitzung des Vorstandes, 26.01.1940.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund dürfte gewesen sein, dass der GBB angesichts des Krieges und vor dem Hintergrund der Arbeitskräfte- und Materialknappheit eine nach Dringlichkeit organisierte Ressourcenplanung durchsetzte. Dabei wurden Bauprojekte priorisiert, die mit der Rüstung und dem Kriegsgeschehen im direkten Zusammenhang standen. Hintergrund bildeten der Facharbeitermangel in der „überhitzten“ Bauwirtschaft, aber auch große Bauprojekte wie der Ausbau des sogenannten „Westwalls“ und weiterer Verteidigungssysteme, was zudem die ohnehin prekäre Rohstofflage weiter zuspitzte. Der Generalbevollmächtigte erhielt die Aufgabe, das Bauvolumen zu drosseln und eine Dringlichkeitsfolge einzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Botzet: Amt des Generalbevollmächtigten, 115-117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit konnte eine Erweiterung des Instituts vorerst nicht realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Provisorische Erweiterungen während des Kriegs==&lt;br /&gt;
Im Laufe des Krieges sollte das KWIE 1941 dann doch zusätzliche Räume erhalten, jedoch nicht für den Erzbereich und auch nur in Form von Provisorien. So wurde 1941 anschließend an die Halle der [[Die Mechanisch-Technologische Abteilung|Technologischen Abteilung]] ein Holzbau in Behelfsbauweise errichtet. Er hatte eine Grundfläche von 130 Quadratmeter Grundfläche und wurde benötigt, „um darin ein [[Das Versuchswalzwerk des Polytechnikums Warschau|Versuchswalzwerk]] der Maschinenfabrik Sack mit 300 mm Ballendurchmesser und 400 mm Ballenlänge für Kalt- und Warmwalzversuche mit Wärmeöfen und Warmsäge aufzustellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;BArch (Berlin), R 26 III/109, Bericht über das Arbeitsjahr 1941. Siehe auch Kapitel 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus wurde 1941 mit Unterstützung des [[Aufträge des Reichsluftfahrtministeriums|Reichsluftfahrtministeriums (RLM)]] der Bau einer weiteren Holzbaracke in weitgehend eisenfreier Konstruktionsweise begonnen. Diese war nötig, da das Stahlgerüst des Hauptgebäudes bei besonders empfindlichen Messungen im magnetischen Laboratorium einen störenden Einfluss auf die Genauigkeit und Schnelligkeit der Experimente hatte. Diese Holzbaracke umfasste auf etwa 100 Quadratmetern drei Arbeitsräume und sollte bis zum Frühjahr 1942 fertiggestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BArch (Berlin), R 26 III/109, Bericht über das Arbeitsjahr 1941. Bauaufsichtsamt Düsseldorf, Hausakten betr. Max-Planck-Institut Bd. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar konnte der Betrieb erst im August 1942 aufgenommen werden, doch fasste der Jahresbericht zur Funktion kurz und knapp zusammen: „die an den Bau des Hauses hinsichtlich Meßgenauigkeit und Arbeitsausbringen geknüpften Erwartungen wurden voll erfüllt“.&amp;lt;ref&amp;gt;BArch (Berlin), R 26 III/109, Bericht über das Arbeitsjahr 1942.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
 &amp;#039;&amp;#039;→ [[Quellen- und Literaturverzeichnis|zum ausführlichen Quellen- und Literaturverzeichnis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Detailgeschichten]] [[Kategorie:Rüstungsforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>unknown user</name></author>
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