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	<title>Das Kuratorium des KWIE - Versionsgeschichte</title>
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Letztere schieden im Zusammenhang mit der Gründung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Jahr 1934 aus dem KWIE-Kuratorium aus. Ab 1935 war das Gremium zehnköpfig. Es war darin nur noch ein Repräsentant des angesprochenen Reichswissenschaftsministeriums vertreten. Langjährige Mitglieder des Kuratoriums des KWIE waren unter anderem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach] und der frühere preußische Kultusminister [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schmidt-Ott Friedrich Schmidt-Ott] als Vertreter der KWG sowie für den VDEh der Stahlindustrielle [[Albert Vögler|Albert Vögler]] und der langjährige Geschäftsführer des VDEh [[Otto Petersen|Otto Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dönges: Geschichte, S. 3-5, S. 20; Flachowsky: Alle Arbeit, S. 159; Marsch: Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, S. 345-347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten auch über das Jahr 1933 hinaus das personelle Rückgrat des Kuratoriums und somit der Verwaltung des Instituts. Bis auf Petersen waren alle auch in der Verwaltung der KWG führend. Der frühere Politiker Schmitt-Ott amtierte seit 1920 als Zweiter Vizepräsident der KWG und war langjähriger Präsident der [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgemeinschaft_der_deutschen_Wissenschaft Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]. Er war ein rechtskonservativ gesinnter Monarchist, der der Weimarer Republik ablehnend gegenüberstand. Von den Nationalsozialisten wurde Schmidt-Ott mit Misstrauen behandelt. Er blieb bis 1937 im Verwaltungssauschuss der KWG vertreten. Dem KWIE-Kuratorium gehörte er noch länger an. Schmitt-Ott galt den Nationalsozialisten als Repräsentant des alten Systems. Mitte 1934 wurde er durch den neu berufenen Reichswissenschaftsminister als Präsident der Notgemeinschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flachowsky: Von der Notgemeinschaft zum RFR, S. 110-131; Hachtmann: Wissenschaftsmanagement Bd. 1, u.a. 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Zudem hatte jeweils ein hochrangiger Repräsentant des Preußischen Kultusministeriums und des Reichsinnenministeriums einen Kuratoriumssitz inne. Letztere schieden im Zusammenhang mit der Gründung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Jahr 1934 aus dem KWIE-Kuratorium aus. Ab 1935 war das Gremium zehnköpfig. Es war darin nur noch ein Repräsentant des angesprochenen Reichswissenschaftsministeriums vertreten. Langjährige Mitglieder des Kuratoriums des KWIE waren unter anderem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach] und der frühere preußische Kultusminister [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schmidt-Ott Friedrich Schmidt-Ott] als Vertreter der KWG sowie für den VDEh der Stahlindustrielle [[Albert Vögler|Albert Vögler]] und der langjährige Geschäftsführer des VDEh [[Otto Petersen|Otto Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dönges: Geschichte, S. 3-5, S. 20; Flachowsky: Alle Arbeit, S. 159; Marsch: Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, S. 345-347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten auch über das Jahr 1933 hinaus das personelle Rückgrat des Kuratoriums und somit der Verwaltung des Instituts. Bis auf Petersen waren alle auch in der Verwaltung der KWG führend. Der frühere Politiker Schmitt-Ott amtierte seit 1920 als Zweiter Vizepräsident der KWG und war langjähriger Präsident der [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgemeinschaft_der_deutschen_Wissenschaft Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]. Er war ein rechtskonservativ gesinnter Monarchist, der der Weimarer Republik ablehnend gegenüberstand. Von den Nationalsozialisten wurde Schmidt-Ott mit Misstrauen behandelt. Er blieb bis 1937 im Verwaltungssauschuss der KWG vertreten. Dem KWIE-Kuratorium gehörte er noch länger an. Schmitt-Ott galt den Nationalsozialisten als Repräsentant des alten Systems. Mitte 1934 wurde er durch den neu berufenen Reichswissenschaftsminister als Präsident der Notgemeinschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flachowsky: Von der Notgemeinschaft zum RFR, S. 110-131; Hachtmann: Wissenschaftsmanagement Bd. 1, u.a. S. 300, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>unknown user</name></author>
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		<title>unknown user am 23. Oktober 2020 um 12:59 Uhr</title>
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		<updated>2020-10-23T12:59:41Z</updated>

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		<title>unknown user am 5. Juni 2020 um 11:56 Uhr</title>
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Letztere schieden im Zusammenhang mit der Gründung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Jahr 1934 aus dem KWIE-Kuratorium aus. Ab 1935 war das Gremium zehnköpfig. Es war darin nur noch ein Repräsentant des angesprochenen Reichswissenschaftsministeriums vertreten. Langjährige Mitglieder des Kuratoriums des KWIE waren unter anderem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach] und der frühere preußische Kultusminister [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schmidt-Ott Friedrich Schmidt-Ott] als Vertreter der KWG sowie für den VDEh der Stahlindustrielle [[Albert Vögler|Albert Vögler]] und der langjährige Geschäftsführer des VDEh [[Otto Petersen|Otto Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dönges: Geschichte, S. 3-5, S. 20; Flachowsky: Alle Arbeit, S. 159; Marsch: Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, S. 345-347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten auch über das Jahr 1933 hinaus das personelle Rückgrat des Kuratoriums und somit der Verwaltung des Instituts. Bis auf Petersen waren alle auch in der Verwaltung der KWG führend. Der frühere Politiker Schmitt-Ott amtierte seit 1920 als Zweiter Vizepräsident der KWG und war langjähriger Präsident der [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgemeinschaft_der_deutschen_Wissenschaft Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]. Er war ein rechtskonservativ gesinnter Monarchist, der der Weimarer Republik ablehnend gegenüberstand. Von den Nationalsozialisten wurde Schmidt-Ott mit Misstrauen behandelt. Er blieb bis 1937 im Verwaltungssauschuss der KWG vertreten. Dem KWIE-Kuratorium gehörte er noch länger an. Schmitt-Ott galt den Nationalsozialisten als Repräsentant des alten Systems. Mitte 1934 wurde er durch den neu berufenen Reichswissenschaftsminister als Präsident der Notgemeinschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flachowsky: Von der Notgemeinschaft zum RFR, S. 110-131; Hachtmann: Wissenschaftsmanagement Bd. 1, u.a. S. 300, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seit 1924 setzte es sich aus elf Mitgliedern zusammen. Fünf Mitglieder wurden vom Institutsträger und Hauptfinanzier, dem [[Verein Deutscher Eisenhüttenleute|Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)]], in das Gremium entsandt, darunter der Kuratoriumsvorsitzende. Die [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und Max-Planck-Gesellschaft|KWG]] war mit vier Repräsentanten vertreten, von denen jedoch einer auch Mitglied des VDEh sein musste. Zudem hatte jeweils ein hochrangiger Repräsentant des Preußischen Kultusministeriums und des Reichsinnenministeriums einen Kuratoriumssitz inne. Letztere schieden im Zusammenhang mit der Gründung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Jahr 1934 aus dem KWIE-Kuratorium aus. Ab 1935 war das Gremium zehnköpfig. Es war darin nur noch ein Repräsentant des angesprochenen Reichswissenschaftsministeriums vertreten. Langjährige Mitglieder des Kuratoriums des KWIE waren unter anderem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach] und der frühere preußische Kultusminister [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schmidt-Ott Friedrich Schmidt-Ott] als Vertreter der KWG sowie für den VDEh der Stahlindustrielle [[Albert Vögler|Albert Vögler]] und der langjährige Geschäftsführer des VDEh [[Otto Petersen|Otto Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dönges: Geschichte, S. 3-5, S. 20; Flachowsky: Alle Arbeit, S. 159; Marsch: Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, S. 345-347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten auch über das Jahr 1933 hinaus das personelle Rückgrat des Kuratoriums und somit der Verwaltung des Instituts. Bis auf Petersen waren alle auch in der Verwaltung der KWG führend. Der frühere Politiker Schmitt-Ott amtierte seit 1920 als Zweiter Vizepräsident der KWG und war langjähriger Präsident der [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgemeinschaft_der_deutschen_Wissenschaft Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]. Er war ein rechtskonservativ gesinnter Monarchist, der der Weimarer Republik ablehnend gegenüberstand. Von den Nationalsozialisten wurde Schmidt-Ott mit Misstrauen behandelt. Er blieb bis 1937 im Verwaltungssauschuss der KWG vertreten. Dem KWIE-Kuratorium gehörte er noch länger an. Schmitt-Ott galt den Nationalsozialisten als Repräsentant des alten Systems. Mitte 1934 wurde er durch den neu berufenen Reichswissenschaftsminister als Präsident der Notgemeinschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flachowsky: Von der Notgemeinschaft zum RFR, S. 110-131; Hachtmann: Wissenschaftsmanagement Bd. 1, u.a. S. 300, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>unknown user am 5. Juni 2020 um 11:51 Uhr</title>
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Letztere schieden im Zusammenhang mit der Gründung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Jahr 1934 aus dem KWIE-Kuratorium aus. Ab 1935 war das Gremium zehnköpfig. Es war darin nur noch ein Repräsentant des angesprochenen Reichswissenschaftsministeriums vertreten. Langjährige Mitglieder des Kuratoriums des KWIE waren unter anderem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach] und der frühere preußische Kultusminister [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schmidt-Ott Friedrich Schmidt-Ott] als Vertreter der KWG sowie für den VDEh der Stahlindustrielle [[Albert Vögler|Albert Vögler]] und der langjährige Geschäftsführer des VDEh [[Otto Petersen|Otto Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dönges: Geschichte, S. 3-5, S. 20; Flachowsky: Alle Arbeit, S. 159; Marsch: Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, S. 345-347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten auch über das Jahr 1933 hinaus das personelle Rückgrat des Kuratoriums und somit der Verwaltung des Instituts. Bis auf Petersen waren alle auch in der Verwaltung der KWG führend. Der frühere Politiker Schmitt-Ott amtierte seit 1920 als Zweiter Vizepräsident der KWG und war langjähriger Präsident der [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgemeinschaft_der_deutschen_Wissenschaft Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]. Er war ein rechtskonservativ gesinnter Monarchist, der der Weimarer Republik ablehnend gegenüberstand. Von den Nationalsozialisten wurde Schmidt-Ott mit Misstrauen behandelt. Er blieb bis 1937 im Verwaltungssauschuss der KWG vertreten. Dem KWIE-Kuratorium gehörte er noch länger an. Schmitt-Ott galt den Nationalsozialisten als Repräsentant des alten Systems. Mitte 1934 wurde er durch den neu berufenen Reichswissenschaftsminister als Präsident der Notgemeinschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flachowsky: Von der Notgemeinschaft zum RFR, S. 110-131; Hachtmann: Wissenschaftsmanagement Bd. 1, u.a. S. 300, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Seit 1924 setzte es sich aus elf Mitgliedern zusammen. Fünf Mitglieder wurden vom Institutsträger und Hauptfinanzier, dem [[Verein Deutscher Eisenhüttenleute|Verein Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh)]], in das Gremium entsandt, darunter der Kuratoriumsvorsitzende. Die [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und Max-Planck-Gesellschaft|KWG]] war mit vier Repräsentanten vertreten, von denen jedoch einer auch Mitglied des VDEh sein musste. Zudem hatte jeweils ein hochrangiger Repräsentant des Preußischen Kultusministeriums und des Reichsinnenministeriums einen Kuratoriumssitz inne. Letztere schieden im Zusammenhang mit der Gründung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Jahr 1934 aus dem KWIE-Kuratorium aus. Ab 1935 war das Gremium zehnköpfig. Es war darin nur noch ein Repräsentant des angesprochenen Reichswissenschaftsministeriums vertreten. Langjährige Mitglieder des Kuratoriums des KWIE waren unter anderem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach] und der frühere preußische Kultusminister [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schmidt-Ott Friedrich Schmidt-Ott] als Vertreter der KWG sowie für den VDEh der Stahlindustrielle [[Albert Vögler|Albert Vögler]] und der langjährige Geschäftsführer des VDEh [[Otto Petersen|Otto Petersen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dönges: Geschichte, S. 3-5, S. 20; Flachowsky: Alle Arbeit, S. 159; Marsch: Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, S. 345-347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildeten auch über das Jahr 1933 hinaus das personelle Rückgrat des Kuratoriums und somit der Verwaltung des Instituts. Bis auf Petersen waren alle auch in der Verwaltung der KWG führend. Der frühere Politiker Schmitt-Ott amtierte seit 1920 als Zweiter Vizepräsident der KWG und war langjähriger Präsident der [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgemeinschaft_der_deutschen_Wissenschaft Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]. Er war ein rechtskonservativ gesinnter Monarchist, der der Weimarer Republik ablehnend gegenüberstand. Von den Nationalsozialisten wurde Schmidt-Ott mit Misstrauen behandelt. Er blieb bis 1937 im Verwaltungssauschuss der KWG vertreten. Dem KWIE-Kuratorium gehörte er noch länger an. Schmitt-Ott galt den Nationalsozialisten als Repräsentant des alten Systems. Mitte 1934 wurde er durch den neu berufenen Reichswissenschaftsminister als Präsident der Notgemeinschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flachowsky: Von der Notgemeinschaft zum RFR, S. 110-131; Hachtmann: Wissenschaftsmanagement Bd. 1, u.a. S. 300, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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